{"id":42,"date":"2016-07-12T12:40:19","date_gmt":"2016-07-12T10:40:19","guid":{"rendered":"http:\/\/s272970414.online.de\/wordpress\/intelligent-sugar\/?page_id=42"},"modified":"2026-02-16T09:23:45","modified_gmt":"2026-02-16T08:23:45","slug":"blutzucker","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/nuprevento.com\/es\/zucker\/blutzucker\/","title":{"rendered":"Az\u00facar en sangre"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"42\" class=\"elementor elementor-42\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-446a2c39 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"446a2c39\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-73278f3 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"73278f3\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Blutzucker<\/h1>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a60459e e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"a60459e\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-385fb7ca elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"385fb7ca\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"p1\">Blutzuckerspiegel im \u00dcberblick<\/h2><p class=\"p2\">Zucker \u2013 insbesondere die Glucose \u2013 spielt im menschlichen K\u00f6rper eine zentrale Rolle. Viele Zellen nutzen ihn bevorzugt, da er leicht verf\u00fcgbar ist und schnell Energie liefert. Besonders das <strong>Gehirn<\/strong> ist stark von Glucose abh\u00e4ngig und ben\u00f6tigt im Ruhezustand t\u00e4glich rund 150 Gramm. Damit diese Versorgung gew\u00e4hrleistet bleibt, befindet sich st\u00e4ndig eine gewisse Menge Zucker im Blut.\u00a0<\/p><p class=\"p2\">Der Blutzuckerspiegel ist kein fester Wert, sondern ver\u00e4ndert sich je nach Tageszeit, Aktivit\u00e4t und Nahrungsaufnahme. Nach dem Essen steigt er an, weil Kohlenhydrate im Verdauungssystem zu Glucose abgebaut und in den Blutkreislauf aufgenommen werden. K\u00f6rperliche Bewegung l\u00e4sst ihn sinken, da Muskeln den Zucker verst\u00e4rkt verbrauchen. Auch hormonelle Schwankungen tragen zu diesen nat\u00fcrlichen Ver\u00e4nderungen bei. Damit der Blutzuckerspiegel weder zu stark steigt noch zu tief f\u00e4llt, sorgt der K\u00f6rper \u00fcber ein fein abgestimmtes System f\u00fcr Ausgleich.<\/p><h2>Unterzuckerung<\/h2><p class=\"p2\">Eine Unterzuckerung beschreibt einen Zustand, in dem die Glucosekonzentration im Blut sinkt und unter das normale Niveau f\u00e4llt. Besonders das Gehirn reagiert empfindlich, da es kontinuierlich Energie ben\u00f6tigt. Ursachen sind meist l\u00e4ngere Nahrungspausen, sehr intensive k\u00f6rperliche Belastungen oder auch Schwankungen nach zuckerreichen Mahlzeiten. Wenn der Blutzuckerspiegel abf\u00e4llt, zeigen sich zun\u00e4chst eher leichte Anzeichen wie nachlassende Konzentration, kleine Denkfehler, zittrige H\u00e4nde oder ein leichtes Schwindelgef\u00fchl.<\/p><p class=\"p2\">Um gegenzusteuern, aktiviert der K\u00f6rper sofort mehrere Mechanismen. Hormone wie Adrenalin und Glucagon bewirken, dass Glucose aus den Speichern von Leber und Muskeln freigesetzt wird. Auch Cortisol kann in l\u00e4nger anhaltenden Situationen zur Neubildung von Glucose beitragen. Parallel sendet das Gehirn Hungersignale, die f\u00fcr Nachschub von au\u00dfen sorgen. Bleibt der Mangel l\u00e4nger bestehen, verst\u00e4rken sich die Symptome: Schwindel, Schw\u00e4che oder Sehst\u00f6rungen sind m\u00f6glich. In den meisten F\u00e4llen wird der Blutzuckerspiegel jedoch schnell wieder stabilisiert, da die k\u00f6rpereigenen Systeme sehr zuverl\u00e4ssig arbeiten.<\/p><h2 class=\"p4\">\u00dcberzuckerung<\/h2><p class=\"p2\">Das Gegenst\u00fcck zur Unterversorgung ist die \u00dcberzuckerung, also eine erh\u00f6hte Glucosekonzentration im Blut. Kurzfristig ist dies ganz normal und Teil des Verdauungsprozesses: Nach einer Mahlzeit werden Kohlenhydrate in Glucose umgewandelt, aufgenommen und der Blutzuckerspiegel steigt an. Der K\u00f6rper reagiert darauf, indem die <strong>Bauchspeicheldr\u00fcse Insulin aussch\u00fcttet<\/strong>, das die Aufnahme von Glucose in die Zellen erm\u00f6glicht. Normalerweise sinkt der Spiegel anschlie\u00dfend wieder auf das Ausgangsniveau.<\/p><p class=\"p2\">Problematisch wird es, wenn der Blutzuckerspiegel dauerhaft hoch bleibt. Bei sehr hohen Konzentrationen ver\u00e4ndert sich der Fl\u00fcssigkeitshaushalt, da Glucose Wasser bindet. In diesem Fall scheidet der K\u00f6rper Zucker mit dem Urin aus, wobei gleichzeitig Fl\u00fcssigkeit verloren geht. Au\u00dferdem kann es zur sogenannten Glykierung kommen: Glucose lagert sich an Eiwei\u00dfe oder Fette an und ver\u00e4ndert deren Struktur. Die dabei entstehenden sogenannten \u201eAGEs\u201c (Advanced Glycation Endproducts) k\u00f6nnen sich auf verschiedene Gewebe auswirken. Als langfristiger Marker dient der HbA1c-Wert, der anzeigt, wie stark das Blut im Durchschnitt der letzten Wochen mit Zucker belastet war.<\/p><h2 class=\"p4\">Hormone und Regulation<\/h2><p class=\"p2\">Im Zentrum der Regulation stehen die beiden Hormone Insulin und Glucagon. <strong>Insulin<\/strong> wird in den Betazellen der Bauchspeicheldr\u00fcse gebildet und sorgt daf\u00fcr, dass <strong>Zucker aus dem Blut in die Muskel- und Fettzellen aufgenommen wird<\/strong>. Es wirkt wie ein Schl\u00fcssel, der die \u201eT\u00fcren\u201c in die Zellen \u00f6ffnet. Zus\u00e4tzlich f\u00f6rdert es die Speicherung in Form von Glykogen und tr\u00e4gt dazu bei, dass der <strong>Blutzuckerspiegel wieder sinkt<\/strong>.<\/p><p class=\"p2\"><strong>Glucagon<\/strong> ist der <strong>Gegenspieler<\/strong>. Es wird in den Alphazellen der Bauchspeicheldr\u00fcse produziert und aktiviert den <strong>Abbau von Glykogen<\/strong> in der Leber, sodass <strong>Glucose ins Blut<\/strong> abgegeben wird. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel wieder an, wenn die Konzentration zu niedrig ist. Erg\u00e4nzend wirken weitere Hormone wie Adrenalin, Cortisol oder Wachstumshormone, die besonders in Stress- oder Belastungssituationen die Energieversorgung absichern.<\/p><p class=\"p2\">Dieses Zusammenspiel funktioniert wie eine Waage: Nach einer Mahlzeit <strong>senkt Insulin den Blutzuckerspiegel<\/strong>, in Fastenzeiten oder bei <strong>Bewegung erh\u00f6ht Glucagon ihn wieder.<\/strong> So bleibt die Konzentration innerhalb eines stabilen Bereichs, der sowohl Unter- als auch \u00dcberversorgung verhindert.<\/p><h2 class=\"p4\">Insulinresistenz<\/h2><p class=\"p2\">Von Insulinresistenz spricht man, wenn die K\u00f6rperzellen weniger empfindlich auf das Signal von Insulin reagieren. Normalerweise bindet Insulin an einen Rezeptor auf der Zelloberfl\u00e4che und l\u00f6st die Aufnahme von Glucose aus. Ist diese Reaktion abgeschw\u00e4cht, <strong>bleibt mehr Zucker im Blut, w\u00e4hrend weniger in den Zellen ankommt<\/strong>.<\/p><p class=\"p2\">Die Entstehung einer Insulinresistenz hat verschiedene Ursachen. <strong>H\u00e4ufige Blutzuckerspitzen<\/strong>, verursacht durch stark verarbeitete <strong>Kohlenhydrate<\/strong>, gelten als ein wesentlicher Faktor. Auch Bewegungsmangel tr\u00e4gt bei, weil die Muskulatur der gr\u00f6\u00dfte Verbraucher von Glucose ist. Ein weiterer Punkt ist das sogenannte <strong>viszerale Bauchfett, also Fettgewebe rund um die inneren Organe<\/strong>. Es setzt Botenstoffe frei, die die Wirkung von Insulin st\u00f6ren k\u00f6nnen. Auch erh\u00f6hte Mengen freier Fetts\u00e4uren im Blut beeintr\u00e4chtigen die Signal\u00fcbertragung.<\/p><p class=\"p2\">In der Fr\u00fchphase kann der K\u00f6rper noch ausgleichen, indem die Bauchspeicheldr\u00fcse vermehrt Insulin aussch\u00fcttet. Auf diese Weise bleibt der Blutzuckerspiegel zun\u00e4chst normal, doch die Insulinspiegel sind bereits erh\u00f6ht. Mit der Zeit kann diese Mehrarbeit nicht mehr aufrechterhalten werden, und der Blutzucker steigt an. Dieses Stadium bezeichnet man als <strong>Pr\u00e4diabetes<\/strong>.<\/p><p class=\"p2\">Langfristig f\u00fchrt Insulinresistenz dazu, dass der Blutzuckerspiegel h\u00e4ufiger erh\u00f6ht bleibt und gleichzeitig der Fettstoffwechsel ver\u00e4ndert wird. Insulin hemmt normalerweise den Abbau von Fett und f\u00f6rdert den Aufbau von Energiereserven. <strong>Bei dauerhaften hohen Insulinspiegeln wird Fett verst\u00e4rkt eingelagert<\/strong>, was das Ungleichgewicht zus\u00e4tzlich verst\u00e4rkt. Auch die Bauchspeicheldr\u00fcse wird dauerhaft gefordert, immer mehr Insulin zu produzieren.<\/p><h2 class=\"p4\">Glyk\u00e4mischer Index<\/h2><p class=\"p2\">Ein weiterer Aspekt rund um die Blutzuckerregulation ist der sogenannte glyk\u00e4mische Index. Er beschreibt, <strong>wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel im Vergleich zu Traubenzucker ansteigen l\u00e4sst<\/strong>. Der Referenzwert von Glucose wurde auf 100 festgelegt. <strong>Lebensmittel<\/strong> mit einem <strong>hohen Wert<\/strong> lassen den <strong>Blutzuckerspiegel schnell<\/strong> und stark <strong>steigen<\/strong>, w\u00e4hrend Lebensmittel mit niedrigem Wert den Anstieg langsamer und geringer ausfallen lassen. Der GI liefert somit eine Orientierung, welche Kohlenhydrate eher f\u00fcr schnelle und welche eher f\u00fcr gleichm\u00e4\u00dfigere Ver\u00e4nderungen sorgen.<\/p><h2 class=\"p4\">Fazit<\/h2><p class=\"p2\">Der Blutzuckerspiegel unterliegt st\u00e4ndigen Schwankungen. Sowohl Unterzuckerung als auch \u00dcberzuckerung zeigen, wie sensibel das System reagiert. Mit Insulin und Glucagon stehen zwei Hormone im Mittelpunkt, die gemeinsam daf\u00fcr sorgen, dass die Versorgung stabil bleibt. Weitere Hormone greifen unterst\u00fctzend ein, wenn besondere Belastungen auftreten. Kommt es jedoch zu einer Insulinresistenz, ger\u00e4t dieses Gleichgewicht ins Wanken. Lebensstilfaktoren wie Ern\u00e4hrung, Bewegung und K\u00f6rperfettanteil beeinflussen, wie stabil die Regulation verl\u00e4uft. Der glyk\u00e4mische Index bietet eine zus\u00e4tzliche Orientierung, wie verschiedene Lebensmittel den Blutzuckerspiegel beeinflussen k\u00f6nnen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-236137b e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"236137b\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a9455de elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"a9455de\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">Wichtig zu merken<\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Je h\u00f6her der glyk\u00e4mische Index eines Zuckers oder Lebensmittels ist, umso st\u00e4rker bzw. l\u00e4nger ist der Blutzuckerspiegel erh\u00f6ht. Je h\u00f6her der Blutzuckerspiegel steigt, umso mehr Insulin wird ausgesch\u00fcttet, um diesen wieder zu normalisieren.<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-86a1571 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"86a1571\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>\u00a0<\/p><h3><strong>Der glyk\u00e4mische Index ausgew\u00e4hlter Zucker und Lebensmittel<\/strong><\/h3><p>(modifiziert nach <sup><a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/18835944\">1<\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/12081815\">2 <\/a><\/sup>)<\/p><table width=\"80%\"><thead><tr><th width=\"20%\">\u00a0<\/th><th>Zucker \/ Lebensmittel<\/th><th style=\"text-align: right;\" width=\"25%\">Glyk\u00e4mischer Index<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><th rowspan=\"7\" scope=\"row\" valign=\"top\">hoher GI<br \/>(\u00fcber 70):<br \/>starke Auswirkung<br \/>auf den Blutzuckerspiegel<\/th><td><strong>Maltose (Malzzucker)<\/strong><\/td><td style=\"text-align: right;\"><strong>105<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>Glucose (Traubenzucker)<\/strong><\/td><td style=\"text-align: right;\"><strong>100<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Kartoffelp\u00fcreepulver<\/td><td style=\"text-align: right;\">87<\/td><\/tr><tr><td>Cornflakes<\/td><td style=\"text-align: right;\">81<\/td><\/tr><tr><td>Wei\u00dfbrot<\/td><td style=\"text-align: right;\">70-89<\/td><\/tr><tr><td>Sportler-\/ Iso-Getr\u00e4nke<\/td><td style=\"text-align: right;\">70-77<\/td><\/tr><tr><td>S\u00fc\u00dfkartoffel<\/td><td style=\"text-align: right;\">70<\/td><\/tr><tr><th style=\"text-align: left;\" rowspan=\"19\" scope=\"row\" valign=\"top\">mittlerer GI<br \/>(50 bis 70):<br \/>moderate Auswirkung auf<br \/>den Blutzuckerspiegel<\/th><td style=\"text-align: left;\">Vollkornweizenbrot<\/td><td style=\"text-align: right;\">69<\/td><\/tr><tr><td>Reis, gekocht<\/td><td style=\"text-align: right;\">69<\/td><\/tr><tr><td>Croissant<\/td><td style=\"text-align: right;\">67<\/td><\/tr><tr><td style=\"text-align: left;\">Hamburger<\/td><td style=\"text-align: right;\">66<\/td><\/tr><tr><td><strong>Saccharose (Rohr- bzw. Haushaltszucker)<\/strong><\/td><td style=\"text-align: right;\"><strong>65<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>Trehalose<\/strong><\/td><td style=\"text-align: right;\"><strong>65<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Popcorn<\/td><td style=\"text-align: right;\">65<\/td><\/tr><tr><td>K\u00fcrbis<\/td><td style=\"text-align: right;\">64<\/td><\/tr><tr><td>Schokoriegel<\/td><td style=\"text-align: right;\">64<\/td><\/tr><tr><td>Honig<\/td><td style=\"text-align: right;\">61<\/td><\/tr><tr><td>Cola, Limonade<\/td><td style=\"text-align: right;\">61-68<\/td><\/tr><tr><td>Roggenbrot<\/td><td style=\"text-align: right;\">58<\/td><\/tr><tr><td>Baguette, franz\u00f6sisches<\/td><td style=\"text-align: right;\">57<\/td><\/tr><tr><td>Vollkornroggenbrot<\/td><td style=\"text-align: right;\">57<\/td><\/tr><tr><td>Eiscreme<\/td><td style=\"text-align: right;\">57<\/td><\/tr><tr><td>Ahornsirup<\/td><td style=\"text-align: right;\">55<\/td><\/tr><tr><td>Kartoffeln<\/td><td style=\"text-align: right;\">54-58<\/td><\/tr><tr><td>Zuckermais<\/td><td style=\"text-align: right;\">54<\/td><\/tr><tr><td>Bananen<\/td><td style=\"text-align: right;\">52<\/td><\/tr><tr><td>Brauner Reis, gekocht<\/td><td style=\"text-align: right;\">50<\/td><\/tr><tr><th rowspan=\"17\" scope=\"row\" valign=\"top\">niedriger GI<br \/>(unter 50):<br \/>geringe Auswirkung auf<br \/>den Blutzuckerspiegel<\/th><td>Pumpernickel<\/td><td style=\"text-align: right;\">47<\/td><\/tr><tr><td><strong>Lactose (Milchzucker)<\/strong><\/td><td style=\"text-align: right;\"><strong>46<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Haferflocken<\/td><td style=\"text-align: right;\">42<\/td><\/tr><tr><td>Fruchtsaft<\/td><td style=\"text-align: right;\">40-50<\/td><\/tr><tr><td>S\u00fcdfr\u00fcchte<\/td><td style=\"text-align: right;\">40-50<\/td><\/tr><tr><td>Karotten<\/td><td style=\"text-align: right;\">39<\/td><\/tr><tr><td>Apfel, Pflaumen<\/td><td style=\"text-align: right;\">~36<\/td><\/tr><tr><td><strong>Isomaltulose<\/strong><\/td><td style=\"text-align: right;\"><strong>32<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Fruchtjoghurt<\/td><td style=\"text-align: right;\">30-60<\/td><\/tr><tr><td>Milch<\/td><td style=\"text-align: right;\">30<\/td><\/tr><tr><td>H\u00fclsenfr\u00fcchte (Linsen, Bohnen, Erbsen)<\/td><td style=\"text-align: right;\">26-48<\/td><\/tr><tr><td>Zitrusfr\u00fcchte<\/td><td style=\"text-align: right;\">25-45<\/td><\/tr><tr><td><strong>Fructose (Fruchtzucker)<\/strong><\/td><td style=\"text-align: right;\"><strong>20<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>Galactose (Schleimzucker)<\/strong><\/td><td style=\"text-align: right;\"><strong>20<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Naturjoghurt<\/td><td style=\"text-align: right;\">19<\/td><\/tr><tr><td>Agavensirup (cave: hoher Fructosegehalt)<\/td><td style=\"text-align: right;\">13<\/td><\/tr><tr><td><strong>Tagatose<\/strong><\/td><td style=\"text-align: right;\"><strong>3<\/strong><\/td><\/tr><tr><th rowspan=\"3\" scope=\"row\" valign=\"top\">kein GI:<br \/>keine Auswirkung auf<br \/>den Blutzuckerspiegel<\/th><td>Ribose<\/td><td style=\"text-align: right;\">0<\/td><\/tr><tr><td><strong>Erythritol<\/strong><\/td><td style=\"text-align: right;\"><strong>0<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>kohlenhydratfreie Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Meeresfr\u00fcchte, Eier, reifer\/ fettreicher K\u00e4se, Fette und \u00d6le<\/td><td style=\"text-align: right;\">0<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><h2 data-start=\"253\" data-end=\"287\">Kein Zucker ist wie der andere<\/h2><p data-start=\"289\" data-end=\"424\">Nicht alle Zuckerarten wirken gleich auf den Blutzuckerspiegel. Ihre Aufnahme und Verarbeitung im K\u00f6rper unterscheiden sich deutlich.<\/p><p data-start=\"426\" data-end=\"625\">Glucose (Traubenzucker) wird sehr schnell in den Blutkreislauf aufgenommen. Der Blutzuckerspiegel steigt rasch an, weshalb Glucose mit einem glyk\u00e4mischen Index (GI) von 100 den Referenzwert bildet.<\/p><p data-start=\"627\" data-end=\"811\">Fructose (Fruchtzucker) wird ebenfalls schnell resorbiert, aber \u00fcberwiegend von der Leber aufgenommen. Dadurch gelangt nur ein kleiner Teil direkt ins Blut, der GI liegt bei etwa 20.<\/p><p data-start=\"813\" data-end=\"1071\">Saccharose (Haushaltszucker) besteht aus Glucose und Fructose und hat mit einem GI von 65 einen mittleren Einfluss. Maltose (Malzzucker), die aus zwei Glucosebausteinen besteht, l\u00e4sst den Blutzuckerspiegel dagegen sogar etwas st\u00e4rker steigen (GI etwa 105).<\/p><p data-start=\"1073\" data-end=\"1455\">Andere Zuckerarten wirken deutlich langsamer. Galactose wird gleichm\u00e4\u00dfig im K\u00f6rper verteilt und hat einen niedrigen GI von 20. Isomaltulose wird im Darm langsamer aufgespalten und f\u00fchrt zu einem GI von etwa 32. Tagatose wird nur in kleinen Mengen aufgenommen und erreicht einen GI von rund 3. Trehalose wird schrittweise verdaut, sodass die Glucose nach und nach ins Blut gelangt.<\/p><p data-start=\"1457\" data-end=\"1597\">Erythritol schlie\u00dflich ist ein Zuckeralkohol, der kaum verstoffwechselt wird und deshalb den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst (GI = 0).<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8e530a5 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"8e530a5\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f0025bc elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"f0025bc\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">Interessant zu wissen<\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Wie hoch der Blutzuckerspiegel tats\u00e4chlich klettert, h\u00e4ngt \u00fcbrigens auch von unserer Stimmung ab. Diabetiker, die ihren Blutzuckerspiegel regelm\u00e4\u00dfig nach dem Essen messen, berichten immer wieder, dass der Wert nach einem gen\u00fcsslich verzehrten St\u00fcck Kuchen niedriger ist, als wie wenn sie dabei ein schlechtes Gewissen haben. Allein der innere Selbstvorwurf, gerade etwas \u201eUngesundes\u201c oder \u201eSchlechtes f\u00fcr die Figur\u201c zu essen, reicht aus, um Stresshormone freizusetzen, die den Blutzuckerspiegel zus\u00e4tzlich steigen lassen.<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c6636fb elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"c6636fb\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 data-start=\"145\" data-end=\"187\">Glyk\u00e4mische Last \u2013 mehr als nur der GI<\/h2><p data-start=\"189\" data-end=\"430\">Der glyk\u00e4mische Index (GI) zeigt, wie stark 50 Gramm Kohlenhydrate aus einem Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Da Portionsgr\u00f6\u00dfen aber selten genau 50 Gramm Kohlenhydrate enthalten, ist der GI allein wenig aussagekr\u00e4ftig.<\/p><p data-start=\"432\" data-end=\"745\">Ein Beispiel: Wassermelone hat einen hohen GI von 75, enth\u00e4lt aber nur etwa 5 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm Frucht. Um die Vergleichsmenge von 50 Gramm Kohlenhydraten zu erreichen, m\u00fcsste man rund ein Kilo essen. Wei\u00dfbrot hat einen \u00e4hnlichen GI \u2013 aber schon zwei Scheiben liefern die 50 Gramm Kohlenhydrate.<\/p><p data-start=\"747\" data-end=\"1102\">Um solche Unterschiede besser darzustellen, wurde die glyk\u00e4mische Last (GL) eingef\u00fchrt. Sie kombiniert den GI mit der tats\u00e4chlich enthaltenen Kohlenhydratmenge. Werte bis 10 gelten als niedrig, bis 19 als mittel, ab 20 als hoch. Dadurch zeigt sich: Wassermelone (GL = 4) wirkt kaum, w\u00e4hrend Wei\u00dfbrot (GL = 38) eine deutlich st\u00e4rkere Belastung darstellt.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5c12dfd elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5c12dfd\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>\u00a0<\/p><p><span id=\"easy-footnote-bottom-8-42\" class=\"easy-footnote-margin-adjust\"><\/span>1 Atkinson, Fiona S.; Foster-Powell, Kaye; Brand-Miller, Jennie C. (2008): International tables of glycemic index and glycemic load values: 2008. Diabetes Care 31 (12): 2281\u20132283.<br \/>[<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/18835944\">Link zum Artikel<\/a>]<\/p><p><span id=\"easy-footnote-bottom-9-42\" class=\"easy-footnote-margin-adjust\"><\/span>2. Foster-Powell, Kaye; Holt, Susanna H A; Brand-Miller, Janette C. (2002): International table of glycemic index and glycemic load values: 2002. Am J Clin Nutr 76 (1): 5\u201356.<br \/>[<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/12081815\">Link zum Artikel<\/a>]<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blutzuckerspiegel im \u00dcberblick Zucker \u2013 insbesondere die Glucose \u2013 spielt im menschlichen K\u00f6rper eine zentrale Rolle. Viele Zellen nutzen ihn bevorzugt, da er leicht verf\u00fcgbar ist und schnell Energie liefert. Besonders das Gehirn ist stark von Glucose abh\u00e4ngig und ben\u00f6tigt im Ruhezustand t\u00e4glich rund 150 Gramm. 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